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2014 Kinderlager

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  • 17 Jun
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Wir befinden uns im Jahr 2014 nach Christus. Ganz Ochtrup fläzt sich in der Juni-Hitze...Ganz Ochtrup? Nein! Ein von fünfzig unbeugsamen Karatekan besetztes Lager hört nicht auf, dem Sommerloch Wiederstand zu leisten. Letztes Wochenende fand das traditionelle Sommerlager der Karateabteilung des SC Arminia Ochtrup im Bergfreibad Ochtrup statt. Dieses Jahr drehte sich alles um die Kultfiguren Asterix und Obelix. Neben trainieren, schwimmen und grillen jagten die Kinder finstere Schamanen Könige im Dunkeln und spielten im „römischen Casino“ bis zum letzten Bonbon.Am Samstag schlüpften sie in die Rolle der gallischen Helden und stellten sich den brüchtigten zwölf Aufgaben um ihren alten Wiedersacher Julius Caeser zu besiegen.  Auf der „Insel der Verführung“ konnte man sie selbst mit Schokolade nicht bestechen .Im „Haus, das Verrückte macht“ ließen sie sich von den verwirrenden Bildern nicht beeindrucken und bekamen nach einigem Kopfzerbrechen schließlich den „Passierscheins A 38“.  Doch nicht nur Caeser konnten die Kinder bezwingen, auch ihre Karate-Prüfung meisterten sie alle mit Bravour. Im ersten Teil der Prüfung mussten sie einen Zirkellauf absolvieren, der sie gleich in mehreren Disziplinen forderte. Die Prüflinge hingen kopfüber an einem Seil, meditierten muckmäuschenstill im Sand oder liefen einen Parkour auf Zeit. Danach wurde es richtig ernst. Die Kinder zeigten die Übungen, die sie ein halbes Jahr lang trainiert hatten. „Was ist denn das stärkste Tier?“ fragt Dojo-Leiter Markus Wieling sein gespanntes Publikum. „Der Drache!“ schallt es einstimmig aus den Reihen der Kinder zurück. Viele Techniken im Karate entstanden durch die Beobachtung von verschieden Tieren, zum Beispiel der Schlange oder des Kranichs. Der Drache fasst die Eigenschaften dieser Tiere zusammen und verfügt somit in der japanischen Mythologie über die meisten Techniken. Im sogenannten „Mundo“ (Schüler-Leher Gespräch) erklärte Wieling den jungen Karatekan wie sie die Techniken zu den unterschiedlichen Tieren zuordnen können.  Zum Abschulss des Lagers veranstalteten die Trainer noch eine kleine Fackelshow und ließen den Abend gemütlich am Lagerfeuer ausklingen. Bei dem durfe eins selbstverständlich nicht fehlen: Stockbrot natürlich! Während die Kinder sich am Sonntag Morgen in einem Match „Stratego“ zum letzten Mal einen Kampf zwischen den Galliern und Legionären lieferten, konnte das Lager in Ruhe abgebaut werden. Einen großen Teil zur Entlastung trug das gesponserte Essen von Marco Althoff dazu bei. Die Ochtruper Karateka freuen sich drüber, dass sie auch dieses Jahr ihre Zelte wieder im Bergfreibad aufschlagen durften. Denn welcher Ort wäre schon geeigneter um Julius Caesar zu besiegen? Trotz harter,langer und überfallreicher Nächte im Lager und einem gleichzeitig stattfindenden Deutschland Spiel waren alle Hilfstrainer pünktlich am Montag Abend in der Halle. Daumen hoch!

Ihr seid super!  (von Astrid)