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"Kata- Nacht" und Dan- Zeremonie im Yuishinkan Ochtrup

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  • 10 Jan

Katanacht 2017
Traditionell in der dunklen Jahreszeit hat zum dritten Mal wieder die "Kata Nacht" im Karateverein von Ochtrup stattgefunden. Dazu waren alle Erwachsenen der Breitensportgruppe und der Jukurengruppe eingeladen. Diese fanden sich zahlreich zu fortgeschrittener Stunde in der Halle ein um sich intensiv mit Karate auseinander zu setzen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Dojoleiter Christian Feldmann übernahmen Gasttrainer Thilo Böwer und Vereinstrainer Karl- Heinz Kock die erste Einheit.

Böwer, der sich mit verschiedenen Kampfsportarten auseinander setzt und unter anderem auch schon ein Jahr in Japan lebte, brachte vielfältige neue Anregungen vom Boxen, Kickboxen und Systema mit. Bereits die Aufwärmung war eine schweißtreibende Angelegenheit mit jeder Menge Kniehebern, Liegestüzten und Hüpfen auf einem Bein. Der Hauptteil seiner Einheit war der Pratze vorbehalten. Dieses Schlagkissen musste einige Treffer einstecken und wurde vielfältig und von allen Seiten bearbeitet. Daneben gab es aber auch ungewöhnliche Übungen mit Stücken einer Poolnudel.  Diese wurden für Ausweichübungen nach Angriffen zum Kopf eingesetzt. Zum Abschluss seiner Trainingseinheit stellte er das in japanischen Schulen sehr beliebte Spiel "Nininsankyaku" vor.

Zur gleichen Zeit ging es im eigentlichen Dojoraum ruhiger zu. Einige der Karateka verbrachten unter der Leitung von Kock eine ruhige Stunde mit verschiedenen Meditationen. Dabei galt es seinen Geist zu beruhigen, aber nicht einzuschlafen, was bei nächtlicher Stunde gar nicht so einfach ist.

Die zweite Einheit galt dem eigentlichen Hauptinhalt der Trainingsnacht. Einer "Kata", also einer Sammlung von verschiedenen Verteidigungen und Kampftaktiken. Dojoleiter Feldmann zeigte nacheinander die komplizierten Bewegungsabläufe der Kata Sesan.

Tusky DanDen gelungenen Abschluss der Nacht bildete die Dan- Zeremonie für die beiden neuen Schwarzgurte Barbara und Gundolf Tusky. Diese hatten, wie berichtet, ihre Prüfungen in Berlin abgelegt. Nun erhielten beide ihre schwarzen Gürtel und einen kleinen Sake Becher. Mit diesem wurde sogleich auf das Dojo und die beiden Prüflinge angestoßen.