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Training der Bambinis unter Coronabedingungen

Karate Bambini Training unter CoronabedingungenWährend für die anderen Gruppen das Training bisher nur über Zoom möglich war, hat die Bambini-Gruppe einen Weg gefunden, den Kindern das Training wieder draußen zu ermöglichen. Aufgrund der im März beschlossenen Lockerungen war es ihnen möglich, die Kinder unter bestimmten Bedingungen für mehrere Wochen wieder draußen zu trainieren. Hierzu nutzten sie viele Hilfsmittel, die sie nicht nur dafür gebrauchen konnten, den Abstand zu wahren.

Trainiert wurde in zwei Gruppen, jeweils 45 Minuten. Zuerst waren die Tiger und die Leoparden an der Reihe, danach kamen, nach einer fünfminütigen Pause, Kranich, Schlange und Drache. Die Kinder wurden während ihrer Trainingszeit noch einmal in drei Gruppen unterteilt mit jeweils einem Trainer, der für sie zuständig war. Maskenpflicht herrschte auch, trotz des Abstandes und zur Wahrung des Abstandes legten die Karatekas Kreuze auf den Boden, die sie auch gleichzeitig noch in die Übungen mit einbezogen. Neben den Koordinationsübungen wie dem Springen, Seilhüpfen oder Beinanziehen ging es dann nun auch an die Techniken, die die Kinder für die nächste Prüfung brauchen und bei denen es schwierig war, diese über Zoom zu erklären.

Trotz des windigen Wetters und den Einschränkungen hatten die Kinder einen wahnsinnigen Spaß und die Gruppen waren fast bis aufs äußerste besucht.

Die Trainer der Bambini-Gruppe waren von diesem Andrang positiv überrascht und hoffen, einen Weg zu finden, den Kindern auch weiterhin das Training draußen zu ermöglichen, auch trotz der Bundesnotbremse, die seit Freitag gilt, besonders, da nun auch das Wetter mitzuspielen scheint.

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Trainingsbetrieb vorläufig eingestellt....

Coronavirus

Liebe Vereinsmitglieder,

auch ihr habt vermutlich den Beschluss letzte Woche mitbekommen, in dem es heißt, dass für den Monat November keine Sportangebote gestattet sind. Dies trifft somit auch auf alle Trainingsgruppen des Karate-Vereins zu.

Besonders in solchen Zeiten hoffen wir, dass ihr uns weiterhin unterstützt, damit wir auch in Zukunft weiter zusammen trainieren können. Da wir ein Verein sind, sind wir auch in diesen Zeiten auf die Mitgliederbeiträge angewiesen, denn gewisse Punkte wie Mieten müssen weiterhin bezahlt werden.

Dies ist wichtig für uns, damit wir weiterhin als Verein existieren können. Wir hoffen auf euer Verständnis und auf eure Unterstützung.

Wir setzten alles daran, dass wir nach dieser Zeit weiter trainieren und viele weitere Angebote in die Tat umsetzen können, wie zum Beispiel eine jährliche Aktivitäten, wie zum Beispiel das UpGrade oder die Kata-Nacht, die aufgrund des Lockdowns nun leider verschoben werden müssen. Ab wann wieder trainiert werden darf und unter welchen Auflagen steht noch aus, doch wir werden euch sofort benachrichtigen, sollten hierzu neue Informationen erscheinen.

Bis dahin bleibt alle gesund!

Wir trauern um unseren Lehrer

Nöpel

Mit großer Bestürzung haben wir vom Tod unseres Lehrers Hanshi Fritz Nöpel erfahren. Am 19. November 2020 verstarb er im Alter von 85 Jahren. Nöpel wurde am 03. November 1935 in Breslau geboren und begann nach seiner Bergmanns-Lehre in Dortmund ein Studium zur Bergbautechnik in Schweden. Als er von 1954 bis 1957 mit dem Fahrrad in der Welt auf Entdeckungsreise ging, kam er damals auch nach Japan und Sri Lanka, wo er 1956 in Colombo das erste Mal mit der Sportart in Kontakt kam. 1957 entschied er sich, längere Zeit in Japan zu bleiben und lernte bis 1967 das Goju-Ryu-Karate beim Meister Tomoharu Kisaki, mit dem er bis zu dessen Tod eine enge Freundschaft pflegte.

Im selben Jahr kehrte er mit seiner Frau und seiner Tochter nach Deutschland zurück und gründete wenige Zeit später das erste Goju-Ryu-Dojo Deutschlands. Wenige Jahre danach folgte 1972 die Gründung des „GKD Goju-Ryu-Karate“, dessen Präsident Nöpel 24 Jahre lang war.  
Im Jahr 1986 rief er zusammen mit dem Belgier Harms und dem Niederländer de Spa die „Europäische Goju-Ryu-Karate Federation“ ins Leben und wurde zugleich vom Deutschen Karate Verband zum Bundesprüfer-Referenten berufen, dessen Amt er 30 Jahre lang innehatte.  
2016 wurde ihm nicht nur die DKV-Platin-Nadel verliehen, er konnte auch auf 60 Jahre Karate zurückblicken, und den höchsten Dan-Grad entgegennehmen, sondern es wurde ihm auch der höchste Titel „Hanshi“ verliehen.

 "Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden" (Sokrates) 

„Ich finde, das stellt Fritz' Persönlichkeit passend dar. Er hat sich nie als jemand Besonderes oder Besseres gesehen“, erinnert sich Dojo-Leiter Christian Feldmann. „Er war immer neugierig. Er wusste, dass es immer noch Neues zu entdecken und zu lernen gab. Das hat er im persönlichen Kontakt und auf den Lehrgängen auch vermittelt. Dabei hat er unter den Menschen keine Unterschiede gemacht. Jeder war ihm willkommen, ob Anfänger oder hoher Dan-Träger.“

Auch zu unserem Verein hegte er, insbesondere durch seinen ehemaligen, bereits verstorbenen Schüler Uli Schlee eine Freundschaft, die wir bis zum Ende sehr geschätzt aben. Der Lehrgang, den er jedes Jahr in unserer Stadt gab, wie auch der jährliche Lehrgang in Kamen war immer etwas, worauf wir uns sehr gefreut und immer fest eingeplant haben und was wir, zusammen mit Fritz Nöpel selbst, in Ehren halten werden. 

Nun ist er verstorben und verbeugen uns vor ihm als Meister, aber auch als Mensch – ein letztes Mal.

Karatelager 2020

2020Kinderlager

Zelten im Herbst geht nicht? Ein Lager in einer Halle veranstalten sei seltsam? Es sei nicht dasselbe wie sonst?
Diese und viele weitere Fragen schwirrten in den Köpfen der Karatekas herum, als sie anfingen, das diesjährige Karatelager zu planen, welches letztes Wochenende in der Hauptschulhalle von Freitag bis Sonntag stattfand. Denn auch trotz der anderen Umstände - schlafen in den Umkleiden, kein Freibad, Maskenpflicht, Desinfektionsmittel und nur maximal 20 Teilnehmer - wurde es sehr gut von den Kindern angenommen.
Neben einer Hüpfburg, einer Nachtwanderung mit Aufgaben zwischendurch, Stockbrot und einer Chill-Out-Area gab es auch einiges anderes, womit die Kinder sich vergnügen konnten. Hierbei war es egal, ob es sich um Cola-Kisten oder einen Spieleabend handelte, denn was zählte war die Stimmung - und diese war umwerfend, was man nicht zuletzt daran sah, mit welchem Eifer die Kinder sich jedes Mal auf das Essen und die Spiele stürzten, sodass sie an beiden Abenden unglaublich müde ins Bett fielen.
Besonders zu loben ist vor allem das Halten der Kinder an die Corona-Regeln, die während des gesamten Lagers sich sehr gut an die Maskenpflicht gehalten haben und sie diese schon gar nicht mehr bemerkt haben.

Die Betreuer waren sehr zufrieden mit dem Verhalten der Kinder, da diese sich außerordentlich gut an das extra entwickelte Hygienekonzept gehalten haben.
Auch SC Arminia Vorsitz Dr. Christian Kalbfleisch hat das Vorhaben der Karatekas unterstützt und war zu Beginn des Lagers noch einmal vorbeigekommen.
Am Sonntag gingen dann alle zwar müde, aber gut gelaunt wieder nach Hause zurück. 

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